Humanation

Prolog

Es folgt die Neujahrsansprache des Präsidenten der vereinten Republik der Menschen Humanation: "Mitbürgerinnen und Mitbürger. Wir blicken zurück und haben allen Grund zu sagen, es war ein gutes Jahr für uns alle. Für die Humaterden und für die Kolonien in den tiefblauen Weiten. Alleine schon diese neuen Sterne zeigen uns wie weit wir alle, wir die menschliche, die menschlichste Art es geschafft haben. Doch es liegt noch unendlich viel Himmel vor uns zu erkunden und erforschen.

Besonders sei an diesem Punkt an unsere Friedenswachen gedacht, die dort draußen die Errungenschaften unserer Zivilisation den Frieden und die Freiheit und die Menschlichkeit bewahren, vor jenen gnadenlosen, totalitären Feinden, die weder Werte noch Ideale kennen, und den Räubern und Piraten, die die menschliche Gesellschaft und die Gerechtigkeit mit Füßen treten, und den herz- und gewissenlosen Maschinen, die mit ihrer lebensfeindlichen Ideologie noch immer nach der Vernichtung der Menschheit streben.

Doch von all diesem Widerstand haben wir uns nicht entmutigen lassen und werden uns nicht entmutigen lassen, im Gegenteil gerade auf den in der Vergangenheit von Aliens geplagten und von Piraten und Terroristen immer wieder erschütterten Kolonien Ying und Yang wurde in diesem Jahr eine noch nie dagewesene Produktivität erreicht. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal allen danken die das ermöglich haben und damit auch an jene mutigen Wissenschaftler erinnern, die vor fast 10 Jahren die furianische Plage abgewendet haben, sowie den Friedenswachen des inneren Friedens die sich Tag für Tag für alle Menschen der Kolonien einsetzen und vor den Terrortaten externer Kräfte bewahren. Auch hier auf den Heimaterden wurde viel neues Gutes erreicht.

An dieser Stelle sei nur stellvertrettenden für viele Innovationen, der verbesserte Sunlichtantrieb, die neue Generation der transportablen Holoprojektoren, die neuste Vakuummagnetschwebebahnlinie genannt. Wir sehen also es geht voran und zwar in eine gute Richtung. Aber wo wollen wir hin? Wie weit kann unsere Gesellschaft sich noch entwickeln? Sind wir schon an unsere Grenzen gestoßen?

Unsere Vorfahren haben vor der großen Katastrophe die unerreichbaren Dinge mit blauen Rosen verglichen. Eine Blume, die in allen Farben blüht außer Blau. Statt sich mit den bunten anderen Farben zufrieden zu geben, haben sie nach dem letzten dem unmöglichen gestrebt. Sehen wir uns heute um, so blühen die blauen Rosen ihrer Zeit um uns herum, Überlichtantrieb, vollkommene Kinder und der Frieden der Menschen. Welch unvorstellbaren Wunder uns schon heute umgeben, weisen uns die Richtung in die Zukunft. Darum werde ich heute einen unmöglichen Traum nennen, eine tiefblaue Rose, die wachsen wird aus unseren Welten. Seht in den Himmel die Galaxie. Ist sie nicht eine tiefblaue Rose, also lasst sie uns finden und bevölkern, bis wir die ganze tiefblaue Rose besitzen. Mögen uns solche Visionen auch im nächsten Jahr vorantreiben, im besonderen auch die Kandidaten der Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr, möge es eine gerechte und weise Wahl werden, die uns allen dient, und möge es ein gutes und erfolgreiches Jahr für uns alle werden.

In diesem Sinne wünsche ich einen guten Rutsch und ein schönes neues Jahr 609."

nächstes Kapitel lesen…